Was Gäste auch in schwierigen Zeiten suchen
Erich Falkensteiner, AR-Präsident und Mitbegründer FMTG © FMTG, Jürgen Hammerschmied
Quelle: Erich Falkensteiner, news.at – zum Original-Artikel geht's über diesen Link.
Wer lange im Tourismus tätig ist, erlebt einige Krisen: Energiekrisen, Rezessionen, politische Umbrüche, eine Pandemie, Inflation und zuletzt geopolitische Unsicherheit. Die Frage ist jedes Mal dieselbe: Werden die Menschen trotzdem reisen?
Meine Erfahrung sagt: Ja. Vielleicht anders oder kürzer. Aber der Wunsch, unterwegs zu sein, Neues zu entdecken und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen, ist erstaunlich beständig.
Nächstes Jahr sind es 70 Jahre, dass meine Eltern Maria und Josef Falkensteiner 1957 eine kleine Pension mit sieben Zimmern im Pustertal eröffnet haben. Mein Bruder Andreas und ich haben zeitweise auf dem Dachboden geschlafen, weil auch unser Kinderzimmer an Gäste vermietet wurde. Von einer internationalen Tourismusgruppe waren wir weit entfernt.
Europas enorme Vielfalt
Seitdem hat sich vieles verändert. Eines nicht: Menschen wollen sich willkommen fühlen. Für meine Eltern ging es um Gastfreundschaft, gutes Essen, Qualität und Wertschätzung. Das gilt bis heute.
Europa bietet dafür beste Voraussetzungen: eine enorme Vielfalt an Landschaften, Kultur und Kulinarik, dazu Sicherheit, eine gute Infrastruktur und trotz aller Preissteigerungen ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis.
Österreich vereint viele dieser Stärken. 2025 wurden hier mit mehr als 157 Millionen Nächtigungen so viele wie noch nie gezählt. Auch die Wintersaison 2025/26 war mit mehr als 74 Millionen Nächtigungen stark. Das ist kein Zufall. Österreich hat über Jahrzehnte ein touristisches Angebot mit hervorragendem Ruf aufgebaut.
Gute Orte noch besser machen
Darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Die Bedürfnisse verändern sich. Menschen wechseln heute oft zwischen Hotel, Apartment oder Camping. Zwischen Bergen, See und Wellness. Für uns heißt das, Tourismus breiter zu denken.
Deshalb investieren wir in Österreich in unterschiedliche Urlaubsformen. In Hinterstoder betreiben wir das Boutique-Resort Triforêt mit Apartments und Chalets. In Klagenfurt haben wir mit den Stadtwerken den Campingplatz am Wörthersee wiedereröffnet. In Loipersdorf bringen wir unsere Erfahrung in die Weiterentwicklung eines bedeutenden Thermenstandorts Österreichs ein.
Das sind für mich keine unterschiedlichen Welten. Im Kern geht es immer darum, einen guten Ort noch besser zu machen und langfristig Wert zu schaffen. Für Gäste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Region.
Mut zur Veränderung
Vielleicht ist das eine der wichtigsten Lektionen aus fast 70 Jahren Familiengeschichte. Tourismus braucht Mut zur Veränderung, aber genauso Geduld. Ein Hotel oder Resort entsteht nicht für die nächste Saison. Wer in Tourismus investiert, muss in Jahrzehnten denken.
Über die Jahre haben wir erlebt, dass viele Menschen nicht nur gerne bei uns Urlaub machen, sondern auch an unsere Entwicklung glauben. Deshalb bieten wir die Möglichkeit, sich finanziell daran zu beteiligen. Ende September öffnen wir dafür wieder ein neues Kapitel. Ein schönes Zeichen dafür, wie eng Reisen und Investieren zusammenliegen können: Menschen sind bereit, an Orte und Ideen zu glauben, die sie kennen und denen sie vertrauen.
Bei allem Wandel ist Tourismus für mich ein einfaches Geschäft geblieben: Menschen wollen eine gute Zeit haben. Und unsere Aufgabe ist es, die richtigen Orte dafür zu schaffen.
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Für die Crowdinvesting-Kampagne in Deutschland finden Sie auf www.fmtg-invest.de das gebilligte Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) der FMTG Services GmbH über die angebotene Vermögensanlage in Form von qualifizierten Nachrangdarlehen. Dieses Angebot gilt nicht für Österreich.
